Finanz- / Leistungscontrolling

Controlling-Systeme in Einrichtungen sind zwangsläufig an den Anforderungen orientiert, die sich aus Bilanzierungs- und Steuergesetzen ergeben. Diese decken sich nicht mit den Anforderungen der Kostenträger bezüglich Aufbereitung der Daten für eine Verhandlung. Häufig führt dies dazu, dass die Kostendeckung von Vergütungen oder ihrer Bestandteile nicht einer regelmäßigen systematischen Betrachtung unterzogen werden kann, da die vorhandenen Auswertungen dies nicht ermöglichen. Zusätzliche Standardauswertungen, die auch die Dimension der (kostenstellenbezogenen) Erlösdeckung beleuchten, können Bestand und Weiterentwicklung der Einrichtungen sichern und einen wesentlichen Beitrag zu Bewertung von Vergütungserhöhungen sowie ggf. zur Vorbereitung von Einzelverhandlungen leisten.

Neben dem Finanzcontrolling gewinnt der Auf- bzw. Ausbau eines Leistungscontrollings zunehmend an Bedeutung. Hier geht es darum, zum einen für die Kunden (KlientInnen) die zugesagte Leistung passgenau zu erbringen, zum anderen die Refinanzierung der Leistung im Blick zu behalten und zu sichern – im Interesse sowohl der leistungserbringenden Organisation als auch der KundInnen – und letztlich auch der Kostenträger, die eine angemessene Versorgung gewährleisten wollen.
Die unterschiedlichen Regelungen in den Leistungsbereichen zur Bewertung von Einzel- und Gruppenleistungen, pauschale Bewilligung von Personalschlüsseln vs. einzeln bewilligte Zeiteinheiten oder Hilfebedarfsgruppen etc. stellen eine besondere Herausforderung beim Aufbau eines Leistungscontrollings dar.

Gerne unterstütze ich Sie bei der Weiterentwicklung Ihres Finanzcontrollings, sowie bei Auf- und Ausbau des Leistungscontrollings.

© 2010 Andreas Herbert Kontakt